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Wut

Die Wut: Treibstoff oder Gift?
Als Kind war ich oft zornig und schrie wie am Spieß. Später war ich stolz auf meine Wut, die sich unter anderem als „Temperament“ äußerte.

Im positiven Sinne ist es ja auch klasse, wenn jemand Biss hat und die Dinge mit Schwung angeht. Im negativen Sinne kann sich dahinter auch – unterschwellig - jede Menge unverdaute, angesammelte Ladung verbergen. Interessant ist, an welchen Stellen sich die Wut ihren Weg nach außen bahnt, denn dieser Zündstoff verschwindet nicht einfach in der Versenkung, nein, er wird irgendwann explodieren. Leider oft in unpassenden Situationen.

Wut kommt nicht gut an ...

Immer dann, wenn uns z. B. Menschen die Knöpfe drücken und wir ganz plötzlich aus der Haut fahren und lauter werden als sonst, dann gibt es etwas zu bearbeiten. Ich bemerke schon mein Leben lang, dass es nicht gut ankommt, wütend zu sein; dafür wurden wir schon als Kinder gemaßregelt. Wer als Kind laut wurde, hatte sich nicht selten zu schämen. Es knallten die Türen, Beleidigtsein, Sprachlosigkeit, Tränen und Enttäuschung folgten. Daraus entstand ein Sich-Verpanzern, ein Sich- nicht-mehr-verletzlich-zeigen-Wollen.

Eine fette Kindheitsnarbe,

die längst nicht bei jedem geheilt ist, denn: Zeit heilt keine Wunden. Diese Wunden platzen auf, und das immer wieder. Gerade wenn es um Partnerschaft geht. Da kann sich aufgestaute Altlast nicht dauerhaft im Untergrund halten. Unsere Partner holen unweigerlich ans Tageslicht, was noch in die Heilung gehen will. Insofern sind sie immer die Richtigen! Hier liegt ein Schlüssel und eine Crux zugleich. Denn wenn wir mitten drin sind im Drama, dann können wir nicht so einfach über unseren Schatten springen und „vernünftig“ darüber stehen. Das geht nicht. Jedoch ist dieses Vernünftig-Sein gesellschaftsfähig. Lieber keine Emotionen zeigen, lieber lächeln, sarkastisch kommentieren, schlagfertig sein, sich keine Blöße geben ... Wer kennt das nicht? Nach dem Motto:

„Da solltest du doch die Größe haben und darüber stehen“.

Tja, und solange der jugendliche Elan ausreicht, mag das mit viel gutem Willen ja hinhauen, aber später? Verdrängung und „so tun als ob“ halten auf Dauer nicht. Irgendwann ist es an der Zeit, hinzuschauen.

Die Wahrheit kommt eh raus

Mittlerweile habe ich von zig Frauen gehört, wie sehr sie noch unter einer Trennung, einer Scheidung leiden, obwohl sie diese selbst in die Wege geleitet hatten. Viele sagen dann, sie hätten alles längst verziehen und es sei jetzt gut. Doch bei genauerem Hinhören stelle ich fest: Der Schmerz und die Enttäuschung über das Erlebte ist heute immer noch präsent, egal ob es schon 10 Jahre oder länger her ist. Da sind noch offene Wunden, die gefühlt und geheilt sein wollen.

Auch ich habe Trennungen in die Wege geleitet, meist aus einem Gefühl von Stolz, Verletztund Enttäuscht-Sein heraus. Es schien damals keine Alternative zu geben. Und der Anspruch mit „Darüberstehen und Größe“ war einfach sinnlos. Denn wie will ich über etwas drüberstehen, wenn ich es noch nicht überwunden habe? Wenn ich nicht ehrlich durch den Schmerz hindurch gegangen bin? Also blieb mir nichts weiter übrig, als meine Hausaufgaben zu erledigen.

Für manche Menschen sind dann Haustiere die besseren Gefährten.

Heute weiß ich, es liegt unter anderem daran, dass das kleine Kind, das kleine Mädchen in uns immer noch viel Zuwendung braucht. Wir vergessen das besonders dann, wenn wir im Außen viele Pflichten haben, oder auch die eigenen Kinder unmittelbar dran sind. Doch wann sind wir uns selbst die Nächsten? Wann setzen wir UNS endlich an ERSTE Stelle?

Ein typisches Frauenthema

Vom Mann bekommen wir nicht, was uns jetzt fehlt, was in der Kindheit gefehlt hat.
Und die Eltern vermögen es oft bis heute auch nicht zu geben. Also gilt es, Frieden herzustellen.

Wie? Das ist möglich und notwendig, wenn wir uns eine erfüllte Partnerschaft wünschen!

Auf herkömmlichem Weg ist das kaum zu lösen, denn es gilt die dahinterliegenden Dynamiken aufzudecken,
die jenseits des guten Willens und Wollens liegen.

Ein guter Anfang ist sicherlich das Aufgeben des Jammerns und der Vorwürfe!

Die Wandlung ganz alleine zu schaffen ist nicht so einfach. Mit Begleitung an Deiner Seite, mit regelmäßigen Übungen zum Loslassen, Meditationen und dem Aufspüren der hinderlichen Muster, kann Befreiung geschehen und damit eine gesündere Partneranziehung entstehen.

Gehörst auch du zu den Pionierinnen?

Ich wünsche mir eine kollektive Befreiung und Verwandlung der weiblichen Wut, und freue mich, wenn ich Dich in Deinem Prozess begleiten darf. Denn es braucht Pionierinnen wie Dich, die sich nicht mit dem zufrieden geben, was sie bisher kennengelernt haben. Es braucht Frauen, die bereit sind, sich aktiv für ihre Klarheit und ihre Wahrheit einzusetzen!

Bist du auch solch eine Frau?

Dann melde Dich gerne zu einem kostenfreien Klarheitsgespräch, wir schauen wie Du noch mehr leuchten kannst!
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Namasté,
ich grüße die Göttin in Dir,
Dorothea

Die Kraft des Herzens verwandelt alles in Liebe. Ich helfe Dir Dich als Königin wertzuschätzen, indem Du in Dein weibliches Selbstbewusstsein wächst. Ich zeige Dir wie Du Deinen Schmerz und Deine Hindernisse auflöst, damit Du von innen heraus strahlst und mit Leichtigkeit Deinen Herzenspartner anziehst!